Gerichtsdolmetscher

In Schleswig-Holstein wird die Berechtigung, als Gerichtsdolmetscher zu arbeiten, durch das das Gesetz über Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Übersetzerinnen und Übersetzer in der Justiz (kurz Justizdolmetschergesetz – JustizDolmG) geregelt. Jedes Bundesland hat andere Regeln. Ein für Schleswig-Holstein beeidigter Dolmetscher kann ohne erneute Beeidigung nur in Schleswig-Holstein tätig werden. Zur mündlichen Sprachübertragung für gerichtliche und staatsanwaltliche Zwecke werden Dolmetscherinnen oder Dolmetscher allgemein beeidigt. Es handelt sich insofern um eine Verfahrenserleichterung. Die Tätigkeit der Dolmetscherinnen oder Dolmetscher umfasst die mündliche Sprachübertragung. Ein Sprachmittler kann allgemein beeidigt werden, wer persönlich und fachlich geeignet ist. Die fachliche Eignung erfordert ausreichende Sprachkenntnisse, die durch eine staatlich anerkannte Dolmetscher- oder Übersetzerprüfung oder eine vergleichbare Eignung nachzuweisen sind und sichere Kenntnisse der deutschen Rechtssprache. Der Antragsteller hat die persönliche und fachliche Eignung durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachzuweisen. Zur allgemeinen Beeidigung haben Dolmetscherinnen oder Dolmetscher einen Eid oder eine eidesgleiche Bekräftigung nach § 189 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes zu leisten. Sie sind zur Geheimhaltung verpflichtet.

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